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So schnell kann’s gehen.

So schnell kann’s gehen. Eigentlich wollte ich heute über Gedanken während der Meditation schreiben und wie ich mit ihnen umgehe. Und dann kam mir mein Knie dazwischen. Ein Sprung, eine Landung, Meniskus gerissen. Resultat: Operation und daher kein Sport mehr für die nächsten sechs bis acht Wochen.

Na, super.

Zuerst nahm ich es ziemlich locker und dachte nicht gross über die Konsequenzen nach und dass sich das ziemlich rausziehen könnte. Aber dann ging es los. Gedanken über Gedanken: ob ich etwas falsch gemacht habe. Über die nächsten Wochen und ob ich wohl stark eingeschränkt sein werde. Über Weihnachten und die Einkäufe davor, wo ich überall sein muss und das alles zu Fuss. Wie ich mich organisieren kann. Und überhaupt, wie soll ich so meditieren?

Besonders intensiv nachgedacht habe ich über den Tag, an dem es passiert ist. In dieser Woche war sehr viel los, ich andauernd unterwegs, viele Termine und viel im Kopf. Den ganzen Tag über hatte ich nichts Gescheites gegessen und schon zu Beginn des Trainings ein ungutes Gefühl, das ich aber gekonnt mit einem halben Liter Cola runtergespült habe. Danach fühlte ich mich besser. Bis – ja eben.

Achtsamkeit – auch dem Körper gegenüber
Was ich nun, neben einem lädierten Knie, für mich mitnehme? Ich will noch bewusster mit meinem Körper umgehen. Schliesslich habe ich nur den einen und der muss es noch eine ganze Weile tun. Also lohnt es sich, ab und an mal innezuhalten, um auf den Körper zu hören und zu schauen, wie es ihm geht. Und damit auch, wie es mir geht.

Eine Methode dazu ist der Bodyscan. Dabei geht es darum, jedem Körperteil für eine kurze Zeit Aufmerksamkeit zu schenken und in ihn reinzuhören. Wichtig ist, dass man sich erst in eine bequeme Sitz- oder Liegeposition begibt, die Augen schliesst und den Atem ruhig werden lässt. Und dann beginnt. Eine kurze Anleitung für einen Bodyscan habe ich hier gefunden.